Unser schönes "Porzellandorf Reichenbach" im Holzland

Das über 740 Jahre alte Holzlanddorf Reichenbach wurde im Oktober 1806 von napoleonischen Truppen beim Durchmarsch heimgesucht und geplündert. Ein Augenzeuge aus damaliger Zeit beschrieb Napoleon wie folgt: „Es woor e kleenes Mannel, kurzch un digge wie e Soakroatfassel“.

Die bemerkenswerte holzländische Mundart lässt auf einen Menschenschlag schließen, der rau, aber auch sehr herzlich sein kann.

Zu sehen sind unter anderem markante Fachwerkhäuser und eine liebevoll restaurierte Kirche. Sehenswert und weltweit über die Landesgrenzen Deutschlands hinaus wurde der Ort durch die Porzellanmalerei und Porzellanherstellung bekannt. Die Besonderheit sind Artikel, die seit 1915 in Indisch- bzw. Kobaltblau hergestellt werden. Diese Manufakturbetriebe freuen sich immer auf Besucher.

Neben Radtouren, Wanderführungen und Kutschpartien laden die Gasthäuser mit deftiger Holzlandküche zum gemütlichen Verweilen ein.